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Mein eigenes Buch ist erschienen bei

wwwbod.de Beat Oschwald, Etwas
  Meine Texte   Aktualisiert am
Samstag, 5 August, 2006 11:39
 
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Ein Text kann isbesondere entweder wahr oder gelogen sein, hier also über die Lüge aus meinem Buch ETWAS:

Jede Lüge führt in einen Stau in der Gedankenströmung des Gehirns und Geistes eines Menschen. Das Erhalten derselben führt letztlich, bei so zwangsweise fortgesetztem Lügen, zum Zusammenbruch der natürlichen Strömungsordnung in Geist und Gehirn. Da Lügengeschichten wegen der immerwährenden Beachtung des Tarnens derselben im täglichen Leben zu Vernetzung von unwirklichen (erfundenen) Begebenheiten führen müssen, einem Lügengebäude, dass irgendwann zwangsläufig, wie jede Gefangenschaft in einem Netz, in Selbst - Strangulierung endet, ist Lügen eine sehr gefährliche Angelegenheit. Heutzutage jedoch ist es zu einer Art Volkssport geworden, der in der Werbung auch noch als erfolgversprechende Lebenshaltung, „Lifestyle“, angepriesen wird, der in Politik und Medien hemmungslos „gelebt“ wird. Man beachte in diesem Zusammenhang auch die plastische Chirurgie, die aufschlussreicher Weise vornehmlich von Weibern und besonders Frauen genutzt wird. Ausweg kann eine Beichte sein. Das zeigt, welch wunderbare Idee hinter dieser Praxis eigentlich steckt. Solche „Lügenstaus“, auf „Psychologisch“ „Verdrängungen“, führen zu zwanghafter Realisierung von rituellen Lebens-Vorgehensweisen, die Sinnbilder für die durch die Lügen verdeckte „natürliche“ Begebenheit, eben die Wahrheit, erzeugen, eben das, was Wolfgang Döbereiner mit „Zeichen“ umschreibt. Verfertigtes, Gegenwartsbelegendes, das in seinem Existieren den Verbrauch und so das Untergehen von Leben bedingt. Es ist an Stelle des Eigentlichen, Wahren, in Zeit gebunden, also endlich geworden und kündet so, als ein Fanal, von der „Sünde“ des gelogen haben’s. Auf Ewig, unumkehrbar. Das nennt die Psychologie „Neurose“. Und behauptet, so etwas sei therapierbar. Bon.

   
     
 
 
     
 
 
 
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